Karl-Josef Laumann MdL

35. Herrenabend des Bürgervereins Wersen

Quelle: Westfälische Nachrichten, Frank Klausmeyer

„Arbeit adelt Laumann“

Jetzt gehört die Kette ihm: Krautkönig Karl-Josef Laumann mit Bürgermeister Rainer Lammers (links) und Wilfried Freier, Vorsitzender des Bürgervereins.Foto:
Jetzt gehört die Kette ihm: Krautkönig Karl-Josef Laumann mit Bürgermeister Rainer Lammers (links) und Wilfried Freier, Vorsitzender des Bürgervereins.Foto:
(Heinrich Weßling)

Wersen - Was besseres konnte in diesen schweren Zeiten wohl kaum passieren. Ein Mann aus dem Volk regiert seit Freitagabend das Wersener Krautreich. Friedhelm Ost, der die Laudatio auf Karl-Josef Laumann hielt, befand diese Wahl für so bemerkenswert, dass er die 353 restlichen Gäste des 35. Herrenabends stramm stehen ließ, um den neuen Regenten dreimal hoch leben zu lassen. Das gab es noch nie.

„Arbeit adelt. Sonst wäre Karl-Josef ja nicht König geworden“, gratulierte Ost dem Bauernsohn und gelernten Maschinenschlosser aus Riesenbeck zu dessen Bilderbuchkarriere, die nun ihre Krönung gefunden hat.

Laumann, sonst gewandt im Umgang mit Menschen und Medien, wirkte in seiner Antrittsrede ob der vielen Vorschusslorbeeren ein bisschen nervös. Immerhin sei das Amt des Krautkönigs das schönste nördlich des Vatikans. Wobei Papsttum und seine neue Aufgabe eines gemeinsam hätten: „Man braucht dafür keine Frau.“

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Laumann: Solidarität zeigen

Quelle: Westfälische Nachrichten

Der neu gewählte Vorstand des KAB-Bezirks Nordmünsterland will sich auch in Zukunft für gute Arbeitsbedingungen einsetzen. Foto:
Der neu gewählte Vorstand des KAB-Bezirks Nordmünsterland will sich auch in Zukunft für gute Arbeitsbedingungen einsetzen. Foto:
(Heinrich Westerkamp)


Kreis Steinfurt - Der Bezirkstag der KAB Nordmünsterland in Hopsten stand ganz im Zeichen der Solidarität. Dass sie heute besonders gefordert ist, darauf ging Bezirksvorsitzender Karl-Josef Laumann aus der Sicht als Landesminister für Gesundheit, Soziales und Arbeit ein.

Von der Finanzkrise seien in NRW vor allem Beschäftigte in exportabhängigen Produktionsbetrieben betroffen. Das Land NRW habe 15 000 Bürgschaften übernommen, um die Unternehmen am Leben zu erhalten. Das Kurzarbeitergeld habe zusätzlich dazu beigetragen, die Beschäftigten nicht arbeitslos werden zu lassen.

Die Finanzkrise habe außerdem dazu geführt, dass Land und Kommunen die Steuereinnahmen wegbrechen. Dem stünden nicht nur feststehenden Ausgaben gegenüber. Veränderungen im Erziehungs- und Bildungsbereich führten zu zusätzlichen Ausgaben.

Solidarität sei auch gefordert in der Ärzteversorgung. Insbesondere ältere Menschen seien auf Hausärzte angewiesen. Hier seien die Ärztevereinigungen gefordert, die häufig nur großflächig reagierten.

Ein besonderes Augenmerk gelte auch behinderten Menschen, für die Arbeitsplätze geschaffen werden müssen. Das Land unterstütze deshalb Maßnahmen zur Schaffung von Integrationsbetrieben. Sorgen bereitet auch die Integration von Zugewanderten.

Ein Mehr an Solidarität werde auch angesichts des medizinischen Fortschritts und der damit ansteigenden Kosten gefordert. Es müsse alles getan werden, eine Zwei-Klassen-Medizin zu verhindern. Grundlage der Finanzierung dürfe nicht nur der Lohn sein.

Begonnen hatte der Bezirkstag mit einem feierlichen Gottesdienst, zelebriert von Ortspfarrer Johannes Söntgerath. Bezirkspräses Günter Hillbrandt forderte die KAB-Mitglieder in seiner Predigt auf, Hoffnung zu leben und Verantwortung zu tragen und - angesichts der Fastenzeit - auch umzukehren auf einem falschen Weg.

Die Zahl der Mitglieder war 2009 leicht rückläufig und sank im Bezirk auf 5 368. Umso erfreulicher, dass 107 neue Mitglieder gewonnen werden konnten. Ausgezeichnet wurden die vier besten Ortsvereine. In der Aktion „Wer wirbt die meisten Mitglieder?“ belegte St. Marien in Schlickelde (22) den 1. Platz, gefolgt von St. Josef in Laggenbeck (12), St. Ludgerus in Rheine und St. Paulus in Ochtrup (beide 9).

Die Neuwahlen bestätigten den bisherigen Vorstand im Amt. Karl-Josef Laumann wurde einstimmig wieder zum Vorsitzenden gewählt, Dieter Hast, Mettingen, und Paul Janoschka, Ochtrup, bleiben Stellvertreter.

Abschließend bat Bezirkssekretär Karl Schoppe um eine große Beteiligung am Familientag im Abenteuer Zoo am 25. April in Metelen.
 

Kunstauktion 1370 Euro für Haiti - Laumann ersteigert die Ems

Quelle: Emsdettener Volkszeitung

 

EMSDETTEN Eine Kunstversteigerung für Haiti. Das lockte keine Massen zum Bahnhof. Wer kam, wollte aber auch ein Bild oder eine Skulptur mitnehmen. So kam alles unter den Hammer. Und Minister Karl-Josef Laumann musste gar nicht erst als Auktionator auf die Bühne: Er selbst steigerte mit. Und sicherte sich eine Emslandschaft von Heinz Mussenbrock.
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Der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW, Karl-Josef Laumann (r.), ersteigerte ein Bild von Heinz Mussenbrock, das ihm von Mitorganisator Ralf Schacke (l.) überreicht wurde.
Foto: Bernd Oberheim

Nur zögerlich versammelte sich am Sonntagmorgen eine kleine Schar Kunstinteressierter vor der Bühne im Bahnhofsfoyer. Zuerst wurden die gestifteten Arbeiten begutachtet. Dann schwang Markus Bisping den Hammer, der dank zahlreicher JU-Versteigerungsaktionen, die immer in der Vorweihnachtszeit stattfinden, durchaus geübt Geldgebote entlockte.

"310 Euro für die Skulptur, da brauchen wir bei uns eine ganze Stunde Zeit, weil wir amerikanisch versteigern", lachte er, als gerade eine Skulptur von Kristian Niemann höchstbietend verkauft worden war. Am Sonntag ging es am Bahnhof neben dem MoZ nicht amerikanisch zu. Nicht Euro für Euro wurde gesammelt, das allerhöchste Gebot zählte. Davon gab es einige. Alle neun Kunstwerke, allesamt von Emsdettener Künstlern gestiftet, konnten an den Bürger gebracht werden.

Die Arme von zwei Konkurrenten schnellen hoch

Vielfach hatte sich der ein oder andere Besucher genau festgelegt, was er ersteigern wollte. So gab es meistens zwei, höchstens drei Interessenten für ein Bild. Dabei war gar nicht so entscheidend, wie hoch das Mindestgebot festgelegt worden war. Dicki Lohmann hatte die Bronzefigur eines französischen Künstlers gespendet, die den "Denker" zeigt. 30 Euro war das Mindestgebot. Die Arme von zwei Konkurrenten schnellten nacheinander hoch. Am Ende bekam ein junger Mann den Zuschlag: 100 Euro. Das alles unter den Augen von Karl-Josef Laumann, dem Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW, der ebenfalls seine Unterstützung für "Emsdetten hilft - Haiti" zugesagt hatte. Und Laumann übernahm nicht nur den Job des Besuchers, des Magneten, er steigerte auch selbst mit. "Nein, so ganz moderne Kunst, das ist nichts für mich und meine Frau", verriet er so ganz nebenbei und bot mit.


Laumann erkundigt sich nach dem Künstler

Ganz gezielt wartete Laumann ab, bis das Landschaftsbild von Heinz Mussenbrock auf die Bühne kam. Für 110 Euro konnte es der Minister durchaus froh mitnehmen, wollte genau wissen, welches Stück Emslandschaft darauf zu sehen ist und erkundigte sich nach dem Künstler: "Heinz Mussenbrock, den kennt man doch. Der ist in Emsdetten doch ganz bekannt", erklärte prompt CDU-Ratsfrau Anneliese Meyer z.A.

Nach genau einer Dreiviertelstunde waren alle neun gespendeten Arbeiten versteigert. 1370 Euro hatte die Aktion erbracht. Zufriedene Gesichter bei den Maltesern vom Veranstalterteam: "Ich hätte nicht gedacht, dass bei diesem Andrang wirklich alles so schnell unter den Hammer kommt", sagte Marcel Schlüter vom MHD-Team und rechnete zusammen.

10.000 Euro Spendensumme - MHD-Team zufrieden

"Mit den Einnahmen vom Poetry-Slam am Vorabend und dem Primelchen-Verkauf müssten wir die Schallmauer von 10.000 Euro bei der Gesamt-Spendensumme durchbrochen haben." Die Kunstauktion lieferte einen Beitrag.