Karl-Josef Laumann MdL
Laumann will mit der CDU die Regierungsverantwortung in Düsseldorf zurückgewinnen
CDU im Kreis Steinfurt setzt auf die Qualitäten des Kreisvorsitzenden aus Riesenbeck
Mit spontanem Beifall wurde Karl-Josef Laumann am Montag im Saal des Gasthauses Ruhmöller in Saerbeck begrüßt. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Kreisvorstandes bereiteten die CDU-Ortsvorsitzenden aus den Städten und Gemeinden des Kreises Steinfurt ihrem Kreisvorsitzenden so einen besonderes herzlichen Empfang. Es war die erste Ortsvorsitzendenkonferenz der CDU seit der Landtagswahl und für eine offene und engagierte Aussprache über die Ereignisse der letzten Wochen war viel Zeit angesetzt. Doch zunächst freuten sich die Verantwortlichen der Kreis CDU über die Wahl Laumanns zum Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion. Die Mandats- und Funktionsträger der CDU im Kreis Steinfurt setzten darauf, dass Laumann nun an vorderster Stelle für den richtigen Kurs der CDU arbeiten wird.

CDU sagt Danke-Quelle: Westfälische Nachrichten ![]() Von Karl-Josef Laumann (3.v.l.) verabschiedet wurden: Kurt Reidegeld (Greven, Kreistag 1999-2009), Josef Weßling (Borghorst, 1984 - 2009), Diana Dignas (Ibbenbüren, 2004-2009), Josef Wilp (Rheine- Mesum, Landtag 1993 - 2010), Hannelore Brüning (Neuenkirchen, Landtag 1990-2010), Franz-Josef Oberfeld (Rheine-Schotthock, Kreistag 1994-2009), Clemens Kauling (Laer, 2004-2009), Wilhelm Teepe (Mettingen, 1994 - 2009), Edeltraud Rogalski (Lienen, 1999-2009), Wilfried Grunendahl (Tecklenburg, Landtag 2005-2010), Annette Willebrandt (Saerbeck, Kreistag 1994 -2009, Stellvertretende Landrätin 1999 - 2009),
Kreis Steinfurt - Nach einer ereignisreichen Zeit mit Wahlen auf allen politischen Ebenen war es Karl-Josef Laumann ein besonderes Anliegen, noch vor der Sommerpause denjenigen zu danken, die nach vielen Jahren der politischen Mitarbeit nun nicht mehr in der Verantwortung stehen. Im Rahmen der Ortvorsitzendenkonferenz nahm sich die Kreis-CDU nun Zeit, um diesen verdienten Mitgliedern zu danken. „Durch die unterschiedlichen Erfahrungen unserer Mandatsträger ist die CDU breit aufgestellt. In der CDU kommen die Menschen zusammen und gestalten gemeinsam Politik aus dem christlichen Menschenbild heraus“, machte Laumann bei dieser Gelegenheit deutlich, dass die vielen unterschiedliche Menschen, die ihre unterschiedlichen Erfahrungswerte in die politische Arbeit einbringen, das größte Kapital der Volkspartei CDU seien. Den ehemaligen Mandatsträgern ist gemeinsam, dass sie alle vor und zum Teil auch während der Arbeit im Kreistag schon viele Jahre in ihren Orten und in verschiedenen Gremien der Partei Verantwortung übernommen haben. „Sicher kommt die kommunalpolitische Stärke der CDU auf der einen Seite aus dem Wechseln und der stetigen Erneuerung. Auf der anderen Seite ziehen wir unsere Kraft aber vor allem auch aus dem Engagement von Kommunalpolitikern die durch teils jahrzehntelange politische Arbeit zu Aushängeschildern der CDU geworden sind“, unterstrich Laumann die Kontinuität, für welche viele der ausgeschiedenen Mandatsträger gestanden hätten.
Neben zwölf ehemaligen Kreistagsabgeordneten, von denen acht ihr Präsent am Montagabend persönlich in Empfang nehmen konnten, wurden auch die ehemaligen Landtagsabgeordneten Josef Wilp und Hannelore Brüning für ihre langjährige Arbeit geehrt. Auch bei Wilfried Grunendahl bedankte sich Laumann für fünf erfolgreiche Jahre, in welchen Grunendahl das Tecklenburger Land engagiert im Düsseldorfer Landtag vertreten habe. Regierung muss Wort halten! CDA lehnt Pläne des Bundesfamilienministeriums zur Kürzung des Elterngelds für Minijobber abQuelle: www.cda-bund.de „Die CDA ist bei den angekündigten Änderungen beim Elterngeld im Zuge des Sparpakets der Bundesregierung stets davon ausgegangen, dass die so genannten „Aufstocker“ hiervon nicht betroffen sind. Für die CDA ist es wichtig, dass Mini-Jobber das Elterngeld auch weiterhin bekommen“, kommentierte der CDA-Bundesvorsitzende Karl-Josef Laumann den Referentenentwurf des Bundesfamilienministeriums. Dieser sieht – laut der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung – eine Kürzung des Elterngeldes für Minijobber um bis zu 300 Euro vor. „Hier zieht die Argumentation nicht, dass ohne Anrechenbarkeit die Menschen daran gehindert würden, eine Arbeit aufzunehmen“, so Laumann. Zugleich verwies der CDA-Vorsitzende darauf, dass diese Pläne im Widerspruch zu den Ergebnissen der Haushaltsklausur der Bundesregierung stünden, in denen es hieß: „Unangetastet bleiben auch das Kindergeld, ebenso der Kinderzuschlag für Bezieher niedriger Einkommen…“. |








