Karl-Josef Laumann MdL

Laumann gibt Kreis-Vorsitz auf

Quelle: Westfälische Nachrichten, Achim Giersberg
Gibt nach 25 Jahren den Vorsitz im Kreis Steinfurt auf: Karl Josef Laumann bei der gestrigen Pressekonferenz in Rheine. Links ein skeptisch dreinschauender Kreisgeschäftsführer Johannes Machill.Foto:
Gibt nach 25 Jahren den Vorsitz im Kreis Steinfurt auf: Karl Josef Laumann bei der gestrigen Pressekonferenz in Rheine. Links ein skeptisch dreinschauender Kreisgeschäftsführer Johannes Machill.Foto:
(Achim Giersberg)


Kreis Steinfurt - Nach 25 Jahren an der Spitze des CDU-Kreisverbandes gibt Karl-Josef Laumann überraschend das Amt des Vorsitzenden ab. Beim kommenden Kreisparteitag am 4. November in Lienen werde er nicht mehr für eine Wiederwahl zu Verfügung stehen, verkündete Laumann gestern Nachmittag vor der Presse in der CDU-Kreisgeschäftsstelle in Rheine. Nach langer Überlegung und vielen Gesprächen mit Parteifreunden sei er zu der Überzeugung gekommen, dass nun der richtige Zeitpunkt gekommen sei, das Amt in andere Hände zu legen. Dass seine Entscheidung. die er am Dienstag brieflich der Partei mitgeteilt habe, „wie eine Bombe eingeschlagen“ habe, räumte er allerdings ein.

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Laumann kandidiert nicht mehr als Kreisvorsitzender

Quelle: Münstersche Zeitung

KREIS STEINFURT Die Nachricht hat viele überrascht. CDU-Kreisvorsitzender Karl-Josef Laumann wird nach 25 Jahren in diesem Amt beim Kreisparteitag am 4. November in Lienen nicht mehr für den Kreisvorsitz kandidieren.

„Ich bin 25 Jahre CDU-Kreisvorsitzender und denke, es ist gut, wenn die Kreis-CDU nach so einer langen Zeit ein neues Gesicht bekommt“, so Laumann in einem Brief an die Ortsvorsitzenden sowie an die Mitglieder des CDU-Kreisvorstandes.

„Die Nachricht hat wie eine Bombe eingeschlagen“, kommentierte Laumann am Nachmittag in einer einberufenen Pressekonferenz erste spontane Reaktionen aus der CDU. Mit diesem Schritt hatten wohl die wenigsten gerechnet. Er sei zu diesem Schritt auch von niemandem gedrängt worden, versicherte Laumann.

Passender Zeitpunkt


Die Entscheidung habe nichts mit der Arbeitsbelastung als CDU-Fraktionsvorsitzender im Landtag sowie als CDU-Bezirksvorsitzender zu tun, betonte er. „Es ist jetzt einfach ein passender Zeitpunkt für einen Wechsel.“ Bis zu den nächsten wichtigen Wahlen bleibe so für seinen Nachfolger genügend Zeit zum Einarbeiten.

Weiter meinte Laumann: „Ich erhoffe mir durch diesen Wechsel auch neue Impulse für unsere Partei, die dazu beitragen mögen, dass unsere CDU eine Volkspartei bleibt.“ Dabei gelte es vor allem, auch jüngere Menschen als Mitglieder zu gewinnen.

Wer wird "Thronfolger"?

Einen Thronfolger für das Amt des Kreisvorsitzenden wollte der CDU-Politiker auf Nachfrage nicht nennen. „Mir ist um meine Nachfolge nicht bange. Wir haben klasse junge Leute, wir haben zum Beispiel eine klasse junge Landtagsabgeordnete“, meinte er ausweichend. Die CDU im Kreis habe einen großen Fundus an guten Leuten im Alter Mitte 30, Anfang 40.

Mit Nachdruck versicherte der scheidende Kreisvorsitzende, dass er im Kreis als direkt gewählter Landtagsabgeordneter für die Bürger, die Partei und ihre Vereinigungen zur Verfügung stehe.

Kein Rückzug

„Ich habe nicht vor, mich aufs politische Altenteil zurückzuziehen“, kündigte Laumann an, weiter Präsidiumsmitglied der CDU bleiben zu wollen, was auch für den Bezirksvorsitz gelte.

Am 31. August will der CDU-Kreisvorstand nun in einer Sitzung beraten, welche Frist für Bewerber für den CDU-Kreisvorsitz gesetzt werden soll.

 

Stammzellforschung: CDU-Appell an neue Landesregierung

Quelle: Westfälische Nachrichten
Düsseldorf/Münster - Münster ist auf dem besten Weg, ein führender Standort für die Stammzellforschung zu werden. Diese Chance dürfe die neue Wissenschaftsministerin Svenja Schulze nicht aufs Spiel setzen, mahnt der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Karl-Josef Laumann, gemeinsam mit den beiden münsterischen CDU-Abgeordneten, Professor Thomas Sternberg und Josef Rickfelder. Sie beziehen sich auf ein Interview Schulzes mit den WN, in dem sie die Förderzusagen der Vorgängerregierung für das Referenzzentrum für angewandte Stammzellforschung zurückhaltend bewertete und erklärte, diese zunächst prüfen zu wollen.

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